Schaffe, schaffe, Häusle baue & allem, was da so dazugehört
00:00:00: Frauen und Männer merken, dass sie nicht immer perfekt sein müssen.
00:00:03: Deswegen sind wir Menschen und keine KI.
00:00:05: Und daher haben die meisten meiner Kunden und Kunden dann eine Gott sei Dank positive Erfahrung gemacht, dass Sie auch rausgehen dürfen wenn es auch noch nicht final ist.
00:00:16: weil was ist heute auch final?
00:00:17: Welche Positionierung ist final?
00:00:19: welches Thema ist final?
00:00:21: welche Zukunftsthemen eines Unternehmens sind heute abgeschlossen?
00:00:25: also da verändert sich so viel.
00:00:28: Und damit herzlich willkommen bei Business Spätzle, dem Podcast fürs schaffe-schaffe Häuslebau und allem was dazugehört.
00:00:38: Ich bin Gerd Ferle Unternehmer Kommunikationsprofi und Philosoph aus dem Schworberland Bei mir heute zu Gast.
00:00:47: Kommunikationstrategien Christiane Wolf.
00:00:51: Herzlich Willkommen liebe Christiane
00:00:54: Dankeschön.
00:00:54: freue mich sehr hier zu sein.
00:00:55: lieber Gerd
00:00:57: Vorweg, liebe Christiane.
00:00:59: Couscous oder Labor-Case?
00:01:02: Ich bin Vegetarierin da ist diese Frage glaube ich relativ schnell beantwortet.
00:01:07: Ich vermute mal Couscus Großstadt oder Kral?
00:01:11: Kral
00:01:13: Ein Dorf in Afrika.
00:01:15: Okay!
00:01:15: Ich bin jetzt am Pedro geboren.
00:01:16: das ist glaube ich ein Dorf.
00:01:19: Und wie ist die Antwort?
00:01:21: Ich lebe zwischen beidem.
00:01:23: Also ich lebe unter der Woche in München und am Wochenende in Ammerland.
00:01:27: Okay, Brecht oder Payman?
00:01:31: Oh ja über brecht!
00:01:33: Ich habe Theaterwissenschaften studiert und ich habe über No-Theater meine Zwischenprüfung gemacht und die Verbindung zwischen dem japanischen No-theater und brecht.
00:01:42: Daher... Ja, brecht
00:01:44: cool.
00:01:45: Vielen Dank Und damit nochmals herzlich willkommen zu unserer neuen Folge von Business Spätzle, dem Podcast für Menschen die im Geschäftsleben nicht nur funktionieren sondern sichtbar etwas bewegen wollen.
00:02:02: Mein heutiger Gast weiß ziemlich genau wie das gelingt – dass Bewegen sich bewegen und dabei sichtbawerden!
00:02:11: Christiane Wolf geboren an der Elfenbeinküste aufgewachsen in Offenbacher Mein ist Gründerin, strategische Kommunikationsberaterin und Expertin für die Positionierung von Führungspersönlichkeiten.
00:02:27: Sie hilft Menschen – die Christiane an der Spitze dabei nicht nur einen beeindruckenden Lebenslauf zu besitzen sondern auch ein erkennbares Profil.
00:02:39: Ich hätte es nicht schöner sagen können
00:02:41: Danke, vielen Dank.
00:02:42: Freut mich und die liebe Christiane Weiß wovon sie spricht?
00:02:46: Sie war Chief Corporate Communications Officer bei der Serviceplangruppe CMO Dach bei Denzu mit Gründerin des Handwerkers Startups Crafty Und sie hat avant-garde wie sie ist Bereits im Jahr zweitausend das Netzwerk ins Leben gerufen, dass heute mehr als achthundert Frauen aus Kommunikation Medien und Marketing miteinander verbindet.
00:03:16: Es geht noch ein bisschen weiter liebe Christiane eine beeindruckende Vita.
00:03:20: Als Autorin beschäftigt sie sich mit der Frage wie Menschen ihre Karriere bewusst gestalten sichtbar werden und dabei trotzdem Sie selbst bleiben können.
00:03:34: Ihr Grundgedanke, Bein-Grundgedankel.
00:03:36: Positionierung schlägt Perfektion.
00:03:39: Kann man das so sagen?
00:03:41: Auch das hätte ich nicht perfekter sagen können, schiefen Dank!
00:03:44: Denn wer allen gefallen will gefällt am Ende niemandem und bleibt auch noch unsichtbar dabei.
00:03:54: Liebe Christiane wir sprechen heute also darüber warum Kommunikation längst keine hübsche Verpackung mehr ist und vermutlich auch nie war sondern ein strategisches Führungsinstrument.
00:04:06: Es geht um Haltung, Netzwerke, persönliche Markenbildung und die Frage weshalb gerade Führungskräfte Ecken- und Kanten zeigen sollten obwohl man ihnen jahrelang beigebracht hat möglichst glatt überall hindurch zu kommen.
00:04:25: Liebe Christiane herzlich willkommen nochmal bei Business Spätzle.
00:04:28: ich freue mich sehr auf die nächsten sagen wir mal dreißig Minuten Und normalerweise, ich habe es vorhin schon angekündigt, beginnen wir mit meiner traditionellen Einstiegsfrage.
00:04:38: Aber bei dir juckt's mich und natürlich möchte ich zuförderst wissen wie kam's zur Elfenbeinküste?
00:04:49: Ich glaube meine Eltern waren genauso neugierig verrückt und Abenteuer lustig wie ich.
00:04:55: daher hab' ich das wahrscheinlich auch und mein Vater ist aus Berlin Richtung Pakistan dann in den Kongo und dann in die Elfenbeinküste.
00:05:05: Und meine Mutter ist nach New York und Miami, und dann wieder zurück nach Berlin.
00:05:09: Dann haben mein Vater und sie geheiratet
00:05:11: ... In der Elfen-Bein-Küste?
00:05:13: In Berlin!
00:05:13: ... und sind dann zusammen in die elfenbein- Küste.
00:05:17: Du bist dort geboren, war auch ein Stück Kindheit dort in der Elvenbeinküste.
00:05:21: Mein Bruder ist fünf Jahre älter, der hat dann relativ lange dort gelebt.
00:05:25: und da wir im Grunde auf einer Baustelle gelebt haben.
00:05:28: Mein Vater war bei Philipp Holzmann und hat mit den Hafen gebaut.
00:05:33: Wir haben wirklich in einem Camp an der Baustell gelebt.
00:05:36: Ich bin auch ein Baustellenkind sage ich immer, ich bin eine Hausgeburt!
00:05:42: Und mein Bruder ja sollte doch irgendwann die Schule besuchen und dort gab es einfach keine Schule.
00:05:48: Okay,
00:05:48: verstehe ich.
00:05:48: Das heißt wir mussten zurück in die Zivilisationen anfangs strichen
00:05:55: also
00:05:55: sprich dort wo es einfach eine Schule gab und da war das Projekt dann auch relativ abgeschlossen und dann sind meine Eltern zurück nach Offenbach.
00:06:02: okay was sagt ihr einmal Afrika immer Afrika?
00:06:05: geht dir das auch so?
00:06:07: Ich bin schon sehr verbunden und ich war vor ein paar Jahren genau dort wo ich auch geboren wurde besucht und das ist doch immer ein besonderes Gefühl.
00:06:19: Ich kann das glaube ich nicht so richtig fassen, weil natürlich war nur ein Jahr dort aber alleine schon – und das es spannend finde ich – allein dass ich so viel natürlich Geschichten gehört habe, weil wenn man da geboren ist und dann offenbar groß geworden ist, ist dieses Thema, dass man dort geboren wurde wie du ja eben auch gleich neugierig warst, doch ein großes Thema.
00:06:40: Hab das Gefühl, dass all die Geschichten und die, ich sag mal ... Die super Achtkamera-Filme, die mir meine Eltern gezeigt haben.
00:06:47: Und auch wie ist es damals in Dias?
00:06:50: Stimmt!
00:06:51: Habe ich das Gefühl... Dass ich selber erlebt habe.
00:06:54: Habe natürlich irgendwie erlebt aber nicht bewusst.
00:06:57: Dennoch hab ich's Gefühl, ich hab's irgendwie bewusst erlebt, weil ich so oft gehört hab.
00:07:00: Verstehe.
00:07:01: Und dann ausgerechnet Offenbach am Main, Deutschlands wohl zu Recht am meisten ignorierte Stadt.
00:07:09: Krasse geht's ja wohl kaum, oder?
00:07:12: Ich bin sehr froh und glücklich.
00:07:14: Ich bin Ambassadorin von Offenbach im Herzen.
00:07:17: Es ist für mich eine ganz spannende Stadt Und ich mache da wirklich auch immer Kommunikation und Positionierung für diese Stadt Weil die Stadt es geschafft hat Migration positiv zu besetzen.
00:07:29: Das heißt,
00:07:30: es sind wahnsinnig viele Menschen aus der ganzen Welt in Offenbach gelandet und die Stadt hat es geschafft sie gut zu integrieren.
00:07:37: Wunderbar!
00:07:37: Ich hatte in meiner Schule bis zu zehn Nationalitäten in der Klasse und für mich war das und ist das eine wahnsinnige Bereicherung.
00:07:45: Ich kenne Offenbach durch die Buchmesse.
00:07:48: ich habe oft in Offendbach gewohnt wenn in Frankfurt die Hotels ausgebucht waren.
00:07:52: Ich habe es seinerzeit als recht droßlos empfunden und ich hätte dich auf alle Fälle gefragt, zumal du jetzt Ambassadorin bist.
00:08:01: Wir können ja noch zwei Minuten dabei bleiben.
00:08:03: Was ist denn noch so schön an Offenbach?
00:08:06: Außer der gelungenen Mitation was auch sehr schön ist!
00:08:09: Es gibt einen wunderbaren Wochenmarkt auf dem ich natürlich auch gearbeitet habe.
00:08:13: als Studentin, bin ich jeden Samstag Winter und Sommer um sechs Uhr auf dem Wochenmarkt gewesen.
00:08:19: Und hab dort sieben Standen Bio, Vollkorn Brötchen und Brote und Kuchen verkauft.
00:08:26: Das ist für mich ganz wunderbar!
00:08:27: Und der Zusammenhalt ist... Ich glaube auch deswegen weil es so ein bisschen ignoriert wird, ist er ein ganz besonderer.
00:08:33: Deswegen sind die Menschen, die da sind, glaub' ich auch ganz besondere Menschen.
00:08:36: Okay also Offenbacherinnen und Offenbacker fühlen sich als Offen backerinnen und offenbackern Total.
00:08:43: Also ich habe gerade wieder ein Schulfreund auf einer Veranstaltung in München vorgestern getroffen und es ist eine ganz besondere Herzlichkeit, Verbindung über Jahrzehnte hinweg die immer bleibt.
00:08:54: also einmal Offenbacherin, immer Offenbackerinnen.
00:08:56: Okay das interpretiere mal das heißt als Offen backerin du jetzt hattest einen guten Start eine schöne Kindheit und Jugend und einen guten start ins Leben.
00:09:06: dadurch Total, ich hätte
00:09:08: mir auch keine spannendere Kindheit und Jugend vorstellen können als in Offenbach.
00:09:13: Also Haftbefehl war im Grunde mein Nachbar.
00:09:16: Ich hab ihn nicht mehr erlebt aber ich bin quasi neben ihm in Anfang Strichen groß geworden.
00:09:21: also ich finde das ist... Das muss ich noch erzählen weil es ist gespannt.
00:09:25: Die FAZ hat immer aufgrund der Fußballhistorie war offenbar ein No-Go ja?
00:09:32: Also offenbar wurde immer auch
00:09:33: aufgrund... Also jetzt doch!
00:09:36: Für
00:09:36: die FAZ, nicht für mich.
00:09:39: Und die FA Z ist ja ein seriöses Magazin oder Zeitung wissen wir alle.
00:09:43: dennoch hat sie finde ich bei offenbar immer bisschen anders geschrieben als bei anderen Städten.
00:09:47: und irgendwann hat die FA z geschrieben Ich weiß nicht wie lang es her ist fünfzehn Jahre hat dann geschrieben Offenbach ist das Berlin von Frankfurt.
00:09:56: Und dann wusste ich, okay... Offenbach hat's geschafft!
00:09:59: Also selbst die FZ hat es jetzt bemerkt.
00:10:01: Es gibt total viele Kreative natürlich auch, es gibt die Hochschule für Gestaltung und dadurch wie du auch gemerkt hast in Frankfurt sind die Hotelpreise auch noch mal ein bisschen teurer als in Offenbarch.
00:10:11: Auch natürlich die Wohnpreise und deswegen sind wahnsinnig viele kreative Künstlerinnen und Künstlern nach Offenbrach gegangen.
00:10:17: also da ist schon eine besondere Szene
00:10:19: Cool.
00:10:19: Jetzt haben wir doch noch einen kleinen Blog hingeglützt, der Offenbach.
00:10:22: Ich wohne zwar schon in sechsundzwanzig Jahren nicht mehr dort aber ich bin immer noch mit Herzen dabei.
00:10:27: das merkst du.
00:10:28: Herrlich!
00:10:28: Vielen Dank für diese Insights.
00:10:30: jetzt Christiane.
00:10:31: und jetzt kommen wir also zum Schaffer-Schaffer Häuslebauer zu unserer Einstiegsfrage wo stehst Du heute liebe Christiane bei all deinen multiplen Aktivitäten?
00:10:43: oder anders gefragt?
00:10:45: Wo siehst Du jetzt im Augenblick In welchen Unternehmen deine Kernaufgabe?
00:10:52: Ich bin im Mittelstand und im Konzern unterwegs.
00:10:55: Und dort, wie du ja in deiner schönen Eingangsrede über mich gesagt hast, bin ich dabei Führungspersönlichkeiten dabei zu unterstützen, zu beraten und zu begleiten ihre eigene Persönlichkeit noch genauer anzuschauen.
00:11:10: also daut wirklich strategisch zu gucken.
00:11:12: was sind die Kernpunkte was ist der Kern vom Kern ihrer Positionierung Und was sind die Themen des Unternehmens?
00:11:19: Was sind die Ziele des Unternemens und aus dieser Verbindung zwischen den Zielen des Unternehmern und der eigenen Positionierung eine Kommunikationsstrategie zu erbauen.
00:11:31: Das ist meine Aufgabe!
00:11:32: Das finde ich sehr interessant, das heißt also du auf der einen Seite steht die Persönlichkeit im Fokus aber immer im Rückgriff auf das Unternehmen und auf die Tätigkeit.
00:11:42: Also klingt sehr schlüssig, finde ich toll.
00:11:46: Inwiefern sind Sea Level Männer, du sagst ja Sea Level Beratung glaube ich.
00:11:51: Inwiefern sind Sea level Männer und Sea level Frauen bei dir jetzt in deiner Aufgabenstellung anders?
00:12:01: Ich merke – und das ist natürlich auch eine meiner Leidenschaften – Frauen besonders nochmal durch mein Netzwerken und andere Themen mit denen ich unterwegs bin zu unterstützen.
00:12:12: Ich merker dass Frauen sich oftmals schwerer tun immer noch sichtbar zu werden.
00:12:18: Das hat ganz unterschiedliche Gründe und die sind auch bei jeder Person natürlich unterschiedlich, und es gibt Frauen, die auch wahnsinnig gerne sichtbaren sind und sofort auf die Bühne springen.
00:12:26: Ich merke nur das natürlich durch unsere Gesellschaft, durch einen anderen Blick auf Frauen ist für Frauen oftmals herausfordernder ist, auf die bühne zu gehen sie unter mehr Druck stehen intern und extern Ja, sie werden anders angeschaut und deswegen auch oftmals erst mal drüber nachdenken will ich das überhaupt.
00:12:50: Will ich mir diesen Diskussionen mich da sozusagen rausgehen?
00:12:55: Will ich wirklich ja vielleicht auch Angriffspersonen für intern oder extern werden?
00:13:00: Für Männer ist es oftmals klar mache ich das gehört zu meiner Führungsrolle natürlich dazu Und für Frauen ist es dann oft noch okay nicht damit wirklich raus gehen.
00:13:11: wir wollen oftmals als Unternehmerinnen als Geschäftsführerin ganz perfekt sein und da im Grunde nie einen Fehler machen.
00:13:20: Und deswegen habe ich so das Gefühl oder nicht nur Gefühl, sondern die Erfahrung gemacht dass Frauen dann noch mehr mutig sein dürfen und mehr ja auch rausgehen sollten weil wir brauchen einfach die Diversität in der Gesellschaft in den Unternehmen überall sonst werden wir nicht zukunftsfähig sein.
00:13:38: absolut
00:13:39: greif da Frauen gegenüber, die du bereitst.
00:13:42: Dann das Positionierung geht vor Perfektion?
00:13:46: Ich versuche das immer zu beraten und ich habe das Glück dass es in der Regel auch funktioniert.
00:13:54: also Frauen und Männer merken dass sie nicht immer perfekt sein müssen.
00:13:58: deswegen sind wir Menschen und keine KI und daher haben die meisten meiner Kunden und Kunden dann eine Gott sei Dank positive Erfahrung gemacht, dass sie auch rausgehen dürfen wenn es auch noch nicht final ist.
00:14:11: Weil was ist heute auch final?
00:14:12: Welche Positionierung ist final?
00:14:14: welches Thema ist final?
00:14:16: welche Zukunftsthemen eines Unternehmens sind heute abgeschlossen.
00:14:19: also da verändert sich so viel sonst könnten wir ja nie raus gehen.
00:14:23: Also wenn wir immer darauf warten würden die perfekte Antwort zu haben das perfektes Ziel einer von uns mehr kommunizieren.
00:14:32: Ja, das ist richtig!
00:14:33: Bevor wir zur KI kommen, darf ich ein Frägelchen.
00:14:38: Arbeitest du lieber mit Männern oder lieber mit Frauen?
00:14:40: Oder spielt es keine Rolle für dich?
00:14:41: Spiel für mich ehrlich gesagt überhaupt keine Rolle.
00:14:43: Okay dann noch mal eine Vorfrage vor der KI-Frage.
00:14:47: Warum C Level?
00:14:50: Weil ich der festen Überzeugung bin und das ist ja auch untersucht dass wenn Menschen an der Unternehmensspitze nach vorne gehen mit den Themen und ihrer Persönlichkeit, dass die anderen Mitarbeitenden Teams, Kolleginnen und Kollegen viel motivierter sind.
00:15:06: Es auch zu tun?
00:15:08: Also ich berate dann unbedingt nicht nur eine Person ist, die nach draußen geht, denn noch starte ich gerne mit der Führungspersönlichkeit aus dem Ziel-Level – das habe ich bei der Serviceplangruppe wirklich sehr gut.
00:15:22: aufgestellt, dass wir dann immer geschaut haben welche anderen Persönlichkeiten im Unternehmen sind für andere Ziele des Unternehmens verantwortlich.
00:15:29: Und dann je nach Größe natürlich das Unternehmen zu sagen.
00:15:32: neben dem CEO der CEO der dem Vorstand der Vorständen habe ich einfach noch drei vier fünf weitere Persönlichkeit aus dem Unternehmen die für andere Themen des Unternehmen es einfach sprechen.
00:15:44: Jetzt bist du ja Ambassadorin für Offenbach würdest Verwendest du den Begriff Ambassador auch in der Arbeit bei Sea Level Persönlichkeiten, in Bezug auf ihre Unternehmen?
00:15:56: Gibt es diesen Begriff da?
00:15:58: Den nutze ich ehrlich gesagt nicht.
00:16:00: Aber ich finde, da kann jeder und jede für sich das eigene Wort finden was für sie passend ist weil... Die Menschen arbeiten ja dann wirklich in dem Unternehmen.
00:16:07: Natürlich sind sie irgendwie auch die Persönlichkeit, die Sichtbare und vielleicht die Sprecherin der Sprechers, ähm ... die Ambassadoren, aber ich kann jeder für sich das richtige Wort finden.
00:16:20: Okay!
00:16:20: Jetzt kommt's zur KI-Frage.
00:16:23: Inwiefern verändert KI die Sichtbarkeit von Menschen beziehungsweise die Arbeit an der Sichtbarheit?
00:16:31: Mhm.
00:16:31: Von Menschen?
00:16:32: Ich hab mich vor über einem Jahr selbstständig gemacht.
00:16:37: Und ich glaube, ich hätte es nicht getan wenn ich nicht gewusst hätte dass mich KI wahnsinnig dabei unterstützen kann.
00:16:42: Okay und wie fern?
00:16:44: Indem ich einfach ganz viele Dinge die ich vorher im Team natürlich auch gerne gemacht habe aber die jetzt einfach durch die KI selber machen kann von Recherche über Vorbereitung über Workshopplanung.
00:16:58: das kann ich ganz gut mit der KI zumindest unterstützen.
00:17:03: Ich finde auch eine KI ist ein guter Sparringspartner, für alle Themen die ich dann auch mit meinen Kunden und Kundin bespreche.
00:17:12: Da dürfen natürlich keine Geheimnisse rein und natürlich ist da DSGVO und alle anderen Themen ein wahnsinnig wichtiges Thema.
00:17:19: Dennoch kann ich in der Vorbereitung oder auch in der Überarbeitung von Wordings- und auch nochmal Tonalitäten, weißt du wahrscheinlich genauso gut wie ich?
00:17:27: Da hat man einfach gerne einen Sparring Partner oder eine Sparrerspartner drin ja um einfach nochmal andere Gedanken, andere Ideen und andere Wörter vielleicht zu bekommen.
00:17:35: Ich finde, ich ist KI ein ganz wunderbares Instrument.
00:17:39: Und dennoch – und das merken wir auch – wer merkt, wer mit KI unterwegs ist?
00:17:44: Ich glaube da genau zu gucken was noch Mensch ist und wie schaffe ich es, KI so zu nutzen dass es Menschen unterstützt!
00:17:53: in ihrer Positionierung und nicht ersetzt.
00:17:57: Sehr schön, aber was du gesagt hast ist der Sparringpartner oder Gesprächspartner.
00:18:00: ich habe viel so viel studiert und in Konstanz Sowohl Philosophie als auch Germanistik war ja da geprägt von der sogenannten Rezeptionsästhetik.
00:18:10: Das heißt immer, der Leser macht den Text, der Hörer macht die Botschaft.
00:18:14: Es ist ja auch das Fritz... wie heißt er?
00:18:16: Fritz Schulz von Thun, äh des Modell deswegen und das kann tatsächlich KI im ersten Schritt auch bieten weil wir ja mit Wörtern arbeiten und es liefert es dann schon.
00:18:26: Ja, total.
00:18:27: Ich habe
00:18:28: heute Morgen mit meiner KI auch gearbeitet.
00:18:30: Okay!
00:18:31: Und es ist lustig geworden.
00:18:32: Um den Weg hierher zu finden
00:18:34: Und meine KI hat dann zu mir gesagt, ja ich hab da jetzt mal beim Joggen drüber nachgedacht.
00:18:39: Ach was?
00:18:40: Okay na gut.
00:18:42: Ich hab schon gedacht okay wahrscheinlich hat's von mir gelernt weil ich sehr gerne beim joggen oder beim schwimmen oder beim Fahrrad fahren über Dinge nachdenke.
00:18:54: Hat sie wahrscheinlich gedacht ok das nehm' mich jetzt mal an!
00:18:56: Cool
00:18:57: also du hast jetzt gerade eben Serviceplan erwähnt Und ich weiß nicht, die Frage interessiert mich.
00:19:04: Weil du hast dich auch selbstständig gemacht?
00:19:05: Die ist jetzt ein bisschen auf Agentur gemünzt.
00:19:08: Nämlich Serviceplan oder Boutique-Agentur – was liegt dir mehr, groß oder kleiner?
00:19:14: Ich finde beide Modelle spannend für mich wenn ich Freiheit habe.
00:19:21: Also das ist für mein Arbeiten wichtig.
00:19:24: Es geht ja darum wie ich es angenommen und wahrgenommen habe große Glück in einer Zeit dabei zu sein, als Serviceplan extrem gewachsen ist.
00:19:35: von tausend vierhundert Mitarbeitenden zu glaube ich fünftausend fünfhundert.
00:19:40: Das ist international?
00:19:41: Ich weiß gar nicht.
00:19:42: Ja und ich dabei immer einen sehr engen Draht zu Florian Haller und den anderen Geschäftsführern hatte – ich war ja auch im Bord – und ich da das gar nicht so wahrgenommen habe dass es eine große, wie auch immer, Agentur ist ja immer noch eine inhabergeführte Agentur.
00:19:59: Und deswegen würde ich das gar nicht an der Struktur oder an der Organisationsform sozusagen fix machen sondern eher an der Art Wie geführt wird und wenn geführt werden mit Verantwortung übergeben können mit Freiheit Mit Bewusstsein dass jeder Mensch im Unternehmen seine Rolle hat und die auch ausfüllt dann finde Ich kann man in egal welcher Organisations Form arbeiten.
00:20:23: Ja super Nachvollziehbar.
00:20:25: Zurück zum eigentlichen Business, hast du das Rezept für Rom den Schlüssel zum Erfolg in der Öffentlichkeit?
00:20:33: Sag ja!
00:20:34: Natürlich!
00:20:35: Ich frag mal die KI wie es geht.
00:20:38: Das wäre vermessen.
00:20:41: Aber es gibt wahrscheinlich eine Struktur.
00:20:42: Es gibt, du hast einen bestimmten...
00:20:44: Ich habe so eine Art Methode
00:20:46: für mich entwickelt
00:20:48: und die eben jetzt über fünfzehn, zwanzig Jahre auch weiterentwickelt und als wirklich aus sehr erfolgreich entwickelt und empfunden von natürlich meinen Gott sei Dank Kunden und Kunden und merke dass diese Ich sage mal diese Verbindung zwischen einer strategischen Herangehensweise, ich bin dazu auch noch Coach.
00:21:10: Ich habe jetzt aber auch eine KI Ausbildung gemacht.
00:21:13: also ich verbinde glaube wirklich dieses Strategische mit dem Menschlichen und ich glaube diese Verbindungen ist heute umso wichtiger, schöner.
00:21:22: Weil ich dadurch auch sehr nah an die Menschen komme mit denen ich arbeite.
00:21:26: Ich habe ein großes Vertrauen was ich genieße weil mir Menschen in Unternehmen dann natürlich auch Dinge erzählen die sie wahrscheinlich nicht vielen Menschen erzählen und ich dadurch sehr nahe an den Kern vom Kern von Menschen komme und noch viel stärker mit ihr oder ihm arbeiten kann an der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.
00:21:46: Das stinkt nach Rezept Und ich glaube auch, du beschreibst es in deinen Büchern.
00:21:50: Genau!
00:21:52: Maxi mal nennen die Bücher weil sie gerade auswendig
00:21:54: sind.
00:21:56: Ich habe mehrere Bücher schon geschrieben.
00:21:57: Mein erstes war lustigerweise meine MBA-Arbeit an der Steinbeiß Hochschule.
00:22:02: Die wurde schon veröffentlicht.
00:22:04: da ging's damals um... Presse, Daten, Banken in Anführungsstrichen oder Online PR.
00:22:09: Da war noch sozusagen schon ein bisschen länger her.
00:22:12: Da ging es darum wie kann ich Kommunikationsarbeit digitalisieren?
00:22:15: und mein nächstes Buch war dann C Level auf Zukunftskurs gemeinsam mit Nicole Kremer.
00:22:20: da haben wir was ich immer auch gerne mache mehrere Expertinnen und Experten in einem Buch gebracht.
00:22:26: Und das neueste Buch im Gabalfallag, da geht es wirklich um die Fünfschritte.
00:22:30: Um den Fünfschritteplan wie die eigene Karriere bewusster gestaltet werden kann und da ist ein Workbook wirklich draus geworden.
00:22:40: also das ist für jede Frau und jeden Mann die mit sich arbeiten möchte Beraterin an der Seite hat, ist das finde ich eine gute Möglichkeit die eigene Karriere noch mal anzuschauen.
00:22:50: Wir verraten die fünf Schritte jetzt nicht weil die Interessentinnen und Interessanten mögen ja vielleicht das Buch kaufen.
00:22:57: Ich muss sagen, ich kriege jetzt so langsam Lust nachher vielleicht dein Kunde zu warten Weil ich denke mir mehr Sichtbarkeit ist mehr.
00:23:05: Vermutlich gibt es auch keine Grenze oder kein Zufiel von Sichtbarkeit?
00:23:10: Oder doch welche oder wie lässt sie sich definieren?
00:23:14: Das ist sehr, sehr individuell.
00:23:17: Und es darf und muss, finde ich auch mit der Kultur des Unternehmens übereinstimmen.
00:23:22: wenn auf einmal eine Person aus dem Unternehmen nach draußen aufbricht und ich sage mal jeden Tag Link in Posts absendet jeden zweiten Tag in einem Podcast ist oder im Handelsblatt oder auf einer Bühne, dann glaube ich wird es doch irritieren für die Mitarbeitenden.
00:23:39: Also deswegen ist auch meine erste Maßnahme wenn wir die Positionierung haben wirklich auch die Mitarbeiter und die Teams mitzunehmen.
00:23:47: also bevor wir nach draußen gehen gucken wir immer dass wir zuerst innerhalb des Unternehmens schauen, dass die Person auch wirklich da klar macht.
00:23:56: Okay wir haben jetzt an uns gearbeitet, an der Strategie und den Zielen.
00:23:59: nochmal und mit meiner Person starten wir also wirklich das auch klar zu sagen.
00:24:04: Und dann eben entsprechend auch zu überlegen welche weiteren Fortlieder können wir aus dem Unternehmen in den nächsten Schritten positionieren?
00:24:11: Das bedeutet neben der Persönlichkeitsarbeit lotet ihr auch die Unternehmen Skulptur aus?
00:24:16: Es ist ein fester Bestandteil natürlich auch in den ersten Workshop.
00:24:22: Was reizt dich denn am Handwerk?
00:24:27: Das war eine sehr verrückte Idee für mich auf jeden Fall.
00:24:29: Die Fuhle-ID,
00:24:30: finde ich!
00:24:31: Die ist auch immer noch toll und sie gibt es ja zum Glück auch noch... Ich fand die Idee zu integrieren so wie ich auch arbeite.
00:24:39: also die Idee von Crafty ist ja dass viele Gewerke unter einem Dach im Grunde auf jedes Haus der Kommunikation oder auch wie ich arbeite das wir bei Crafty eben Schreiner, Maler, Elektriker also die wichtigsten Gewerke innerhalb eines Unternehmens zur Verfügung stellen können um die Abstimmung zu erleichtern.
00:24:59: Und das ist natürlich für gerade Menschen.
00:25:01: du hast wahrscheinlich auch schon mal vielleicht ein Haus renoviert oder auch wenn es... Das
00:25:05: haben wir in der Hand gehabt habe ich mal!
00:25:08: Oder allein nur wenn man ein Badezimmer renoviert hat man schon mehrere Gewerken und kennt das.
00:25:13: dann sagt er Maler Ich bin doch noch nicht momentan fertig.
00:25:17: Ich habe noch ein anderes Projekt, ich komme erst drei Wochen später und dann auf einmal merkt man ein totales Chaos zwischen den Gewerken und das haben wir mit Crafty aushebeln wollen.
00:25:27: Also die Idee, wir haben einen Koordinator intern der die unterschiedlichen Gewerke für den Kunden koordiniert und dann einen reibungslosen Ablauf der einzelnen Gewerkel für eben die Anfrage für die Aufgabe für das Handwerk dann absolviert.
00:25:41: Und das Konzept oder das Projekt ist gelungen?
00:25:44: Das ist total gelungen und mein damalige Partner hat es in sein anderes Unternehmen integriert.
00:25:49: Wunderbar, das gibt's Graffiti als eigenständische Einheit nicht mehr?
00:25:53: Das ist in der Zabelgroup sozusagen nicht untergegangen sondern eingegangen.
00:25:57: Eingegangen
00:25:57: ja, ist doch herrlich!
00:26:01: Erfolgt pur was wir jetzt erhören durften von dir, Christiane.
00:26:05: Ich bin fast neidisch.
00:26:06: deswegen frage ich jetzt ganz hinterhältig nach dem Moment in deinem Berufsleben der Dir so im Gedächtnis geblieben ist, dass er dir den Angstschweiß auf die Stirn treibt.
00:26:21: Dass du nachts dran aufwachst.
00:26:22: wenn du daran denkst war es Lampenfieber beim ersten Auftritt ein cholerischer Sea-Level.
00:26:28: Kunde Stromausfall auf der Speakerbühne raus damit was war dein... grässliches Erlebnis.
00:26:36: ich will es wissen.
00:26:36: Ich
00:26:36: hätte gleich drei zu bieten.
00:26:38: Ich nehme auch drei.
00:26:40: Also zum einen war schon Crafty und Übergabe von meinen Anteilen an den Jens war schon echt hart.
00:26:50: Das war Corona geschuldet und einen Entschluss zu fassen, zu sagen okay ich übergebe das jetzt aufgrund der Thematik.
00:26:59: Corona und sein Unternehmen ist in Essen.
00:27:02: Das war einfach nicht mehr möglich mit München und Essen und dem Wahnsinn.
00:27:06: Wir wussten so nicht, wie es weitergehen kann.
00:27:09: Deswegen war der einzige Weg zu sagen wir integrieren das bei ihm und ich übergebe bis ihm.
00:27:15: Und dann ... Ich hatte gedacht, ich mach das mein Leben lang?
00:27:17: Also es war wirklich eine Aufgabe von der ich gehofft habe dass ich das für immer mache damals Und dann zu sagen, ich geb da irgendwie schon so einen Traum auf.
00:27:27: Also es war schon mein Baby.
00:27:28: und zu sagen okay, ich vertraue jetzt dem Jens und der wird das gut weiterführen.
00:27:32: Passt eben aufgrund der Corona-Herausforderung die wir hatten nicht mehr in meinem Leben oder nicht mehr nach München.
00:27:39: Das war schon echt ein harter Schnitt.
00:27:42: Und das erste Mal auch ja ohne was dazustehen.
00:27:46: Okay.
00:27:47: Ja also die Entscheidung war ja Ich gehe... Ohne
00:27:50: Alternative?
00:27:51: Erstmal
00:27:51: ohne Alternative!
00:27:53: Das ist mutig Ja, das Mut.
00:27:56: Und in Corona, wo ich nicht unterwegs sein konnte und wenig Menschen getroffen habe.
00:28:00: Und wo ich dann Gott sei Dank – du hattest es vorhin auch erwähnt, ich mache Netzwerken seit vielen, vielen, ja.
00:28:09: Und relativ schnell aus dem Angstschweiß in große Dankbarkeit überzugehen, weil ich innerhalb von drei Wochen hatte ich glaube ich sechs oder sieben Angebote.
00:28:20: Super.
00:28:21: Das ist Netzwerk?
00:28:22: Das
00:28:22: war wirklich, also ich kriege jetzt noch Gänsehaut weil aus einer... wo manche Menschen wahrscheinlich echt verzweifelt wären.
00:28:29: Ich bin sehr authentisch.
00:28:31: Ich hatte eben auch eine Partnerschaft mit dem Jens.
00:28:33: Also wir waren auch noch in einer Beziehung um beides aufzugeben.
00:28:37: Wir haben wirklich alles aufgegeben miteinander.
00:28:39: Also ich war...
00:28:40: Musste das denn sein?
00:28:42: Ja, damals musste das so sein.
00:28:47: Da ist man ja schon ... Man sagt immer wenn zwei Säulen weg sind, ist es echt heftig.
00:28:51: Einer ist okay und zweit wird langsam wackelig.
00:28:54: Ich hatte dann wirklich das große Glück von Freundinnen und Freunden aufgefangen zu werden und durch mein Netzwerk relativ schnell die nächsten Jobangebote zu haben.
00:29:01: Du hast ja drei versprochen!
00:29:03: Das war jetzt eins.
00:29:04: Wollen wir's bei belassen oder gibt's noch was?
00:29:07: Ja ich finde das Thema Lampenfieber Auch ein Thema.
00:29:10: Also ich gehe zwar wahnsinnig gerne auf die Bühne, aber ich habe schon jedes Mal Lampenfiebe und ich muss sagen, bin ja wirklich gerne authentisch.
00:29:18: bei Serviceplan hatte ich jedes Jahr die Aufgabe, die schöne Aufgabe bei unserer Jahrestagung am Wolfgangsee meine Leistungen und meine Erfolge des Jahres zu präsentieren.
00:29:30: Und das war für mich schon immer doch eine große Geschichte.
00:29:34: Okay, ja kann nicht verstehen.
00:29:37: Bilanz zu ziehen in kurzen zehn Minuten, die ich glaube ich hatte oder fünfzehn auf Englisch.
00:29:44: Vor allen Geschäftsführerinnen weltweit war schon muss ich sagen damals immer aufregend auf jeden Fall
00:29:51: und hat es immer geklappt?
00:29:53: Ja!
00:29:53: Super Glückwunsch.
00:29:54: Jetzt
00:29:56: habe ich das dritte auch vergessen.
00:29:57: Das macht nichts.
00:29:59: Absolut, das macht nix!
00:30:00: Wir haben ja auch Stichwort Lampenfieber zum Beispiel.
00:30:04: Meine nächste Frage, das frage ich beim sogenannten Spätzle-Hack eine ganz praktische Frage was ist dein ganz persönlicher Tipp für deine Kundinnen und Kunden und Fans da draußen die jetzt zuhören?
00:30:18: Der Trick der noch immer und in der größten Not geholfen hat zb bei Immense Lampenfieber Gibt's da was, was du weitergeben möchtest?
00:30:28: Bei Lampenfiebe bin ich jetzt nicht die Experte.
00:30:32: Wo dann?
00:30:33: Ich finde einen ganz guten Tipp – ich würde es gar nicht Trick nennen – wenn wir uns mit uns selber beschäftigen und zu überlegen ... Ich habe jetzt keine Beraterin, die für mich eine Analyse macht und ein Workshop mit mir macht immer wieder mal andere Menschen zu fragen wie sie dich einschätzen also neben dem Selbstbild.
00:30:54: Deswegen fand ich es erst so spannend, was du bei mich sagst.
00:30:56: Weil dann hat man ja auch schon wieder eine Sicht von draußen und da immer mal wieder fünf Menschen alle zwei Jahre drei Jahre mal zu fragen, für was würdest du mich denn anrufen?
00:31:07: Für welches Thema würdest du denn bei mir irgendwie sagen, hey da frag ich mal den Gerd der kennt sich richtig gut aus.
00:31:14: Da weiß man selber immer wieder wie man wahrgenommen wird und das mache ich eben wirklich strategisch.
00:31:20: also ich mach dann immer Stundeninterviews mit Menschen die mir die Persönlichkeiten nennen und sage auch immer neben drei vier Menschen mit denen du arbeitest oder Kundinnen oder Dienstleister oder wirklich auf dem beruflichen Kontext hätte ich immer gerne eine Person aus deinem persönlichen Umfeld Weil das auch unterschiedlich sein kann, nicht muss.
00:31:39: Und da dann die Konfrontation mit dem was du selber denkst wie du bist wer du bist und wie du nach draußen auch scheinst zu scheinen.
00:31:48: Ja ja sehr cool!
00:31:49: Das finde ich kann man ja auch wirklich selber einfach mal immer wieder machen ist ja auch spannend es ja auch einen Vertrauen oder auch eine Wertschätzung gegenüber Menschen die man kennt zu sagen hey magst du mir nicht mal sagen wie du mich einschätzt wann du den Telefonhörer in Anfang Strichen in die Hand nehmen würdest oder wann du mich, oder wann ich vielleicht auch auf dich zählen kann wenn ich nachts ein Thema habe.
00:32:11: Tolle Frage ganz klasse Stichwort Fehlerkultur.
00:32:16: weiß gar nicht ob das jetzt so passt.
00:32:17: gibt es sowas wie kleiner Themenwechsel jetzt?
00:32:20: wir bleiben aber in der Kommunikation.
00:32:21: natürlich gibt es so was wie die größte Kommunikationssünde.
00:32:26: Ich finde Fehler nicht zuzulassen ist schon eine wirklich ganz große.
00:32:30: Das hat ja auch mit dem nicht perfekt sein zu müssen, ist ja ähnlich zu sagen ich darf Fehler machen, ich darf Lücken haben und ich habe mit Trend One mit dem Nils Müller mache ich oder hab' ich zwei Studien gemacht zum Thema Innovation Kultur Trends und da es rausgekommen gerade bei dem Thema Innovation Fehler zu machen.
00:32:51: das ist natürlich besonders wichtig.
00:32:54: Und beim Thema jetzt auch mit allen Herausforderungen ist es für Menschen in Unternehmen so relevant, dass sie Sicherheit spüren.
00:33:02: Ich kann nur Sicherheit spüren im Unternehmen wenn ich Fehler machen darf und deswegen glaube ich Fehler zu dürfen ist erstmal extrem menschlich und wir lernen ja immer an jedem einzelnen Fehler.
00:33:13: und wenn ich den gut geframed bekomme von meinem Gegenüber und vielleicht eine Idee bekomme wie kann ich das nächste mal anders machen?
00:33:20: nochmal anders drauf gucken ist ein Fehler ja erstmal positiv.
00:33:25: Jetzt fällt mir ein regelrechter Stein vom Herzen, liebe Christiane, weil ich bei der Frage ob es den Kommunikationsfehler gibt habe ich so ganz kleines bisschen Angst gehabt, du würdest sagen Ja, schwäbisch sprechen!
00:33:38: Das ist ja Gott sei Dank nicht gekommen.
00:33:40: Ich kann auch Hässe spabbeln!
00:33:41: Ah, also dann sind wir... Dann haben wir eine Dialekt-Ebene auf jeden Fall und das ist doch herrlich.
00:33:46: So, wir kommen langsam zum Schluss.
00:33:48: Oh nein?
00:33:48: Ja es ist schade, stimmt aber alles muss mal ein Ende haben und bla bla bla.
00:33:53: Wie kennt ihr das Lied?
00:33:55: Nur die Trufe wusstet's.
00:33:58: Zum Schluss die großartigen und altbekannten allmählich vier schnellen Spätzelfragen.
00:34:02: ich sage immer, die Fragen sind schnell, die Antworten müssen sie nicht sein.
00:34:06: Dein Lieblingstool im Ha!
00:34:12: Jetzt aber.
00:34:14: Ich arbeite momentan wirklich, ich gebe es so wahnsinnig gerne mit Chatchapity.
00:34:18: Okay cool.
00:34:20: Mit wem würdest du gern mal wieder die Elfenbeinküste besuchen?
00:34:25: Mit meinem Bruder zusammen.
00:34:27: Okay super.
00:34:28: Was würdest Du heute ganz anders machen?
00:34:32: Das einzige in meinem Leben was ich so ein bisschen bereue ist, dass ich zwar irgendwie noch in Frankreich war als Oper.
00:34:40: Ich auch in Deutschland viel gereist bin, wahnsinnig viele Unternehmen gesehen habe studiert habe ganz viel ausprobiert habe.
00:34:47: Ich hab nie irgendwie richtig im Ausland gearbeitet.
00:34:52: also das ist so eine Sache.
00:34:53: da sage ich das hätte ich gern gemacht.
00:34:54: so ein Jahr nicht.
00:34:56: vielleicht ne Elfenbeinkürste kann ausspannend sein aber vielleicht so einen Jahr New York, ein Jahr London.
00:35:01: Das hätte ich schon spannend gefunden, das heißt ja nicht dass ich noch nicht machen werde.
00:35:05: Dennoch ist es glaube ich einfacher wenn man mal anfangen des beruflichen Lebens ist.
00:35:09: Ich habe so den Eindruck Christiane, das ist ein bisschen das Schicksal derer die Sprache als Businessmaterial haben und auch immer sehr gut Englisch spricht usw.
00:35:20: bleibt es doch... also die Muttersprache in unserem Fall jetzt eben Deutsch.
00:35:25: Das bindet ein bisschen.
00:35:27: Bei mir geht es nämlich genau so, ich war auch nie richtig im Ausland.
00:35:29: Ja
00:35:29: das ist ein guter Punkt ja!
00:35:30: Das beruhigt mich dann ein bisschen
00:35:33: oder?
00:35:33: Ich war mal Flugbegleiterin in meinem früheren Leben.
00:35:35: Eierstück hab' ich genießen,
00:35:37: auf welcher Lied wir denn?
00:35:39: Ich durfte interkontinental reisen mit Lufthansa während des Studiums... Perfekt.
00:35:46: Da konnte ich halt ganz viel die Welt sehen, also ich war nicht in Europa, ich war wirklich nur... Ich war damals in der Samba-Area so hieß das?
00:35:53: Ich war ganz viel in Südamerika.
00:35:55: Okay, Samba area cool!
00:35:56: Das hieß
00:35:57: damals intern.
00:35:58: Okay
00:35:59: schön Deswegen Reisen ist wahnsinnig wichtig für mich und irgendwo anders längere Zeit zu sein wobei ich da vielleicht auch ein Tipp für dich habe weil ich seit einiger Zeit jetzt versuche einmal im Jahr einen Monat in einem anderen Land zu leben Und dort auch zu arbeiten.
00:36:15: Also ich gucke natürlich immer, dass die Zeitzone einigermaßen kompatibel ist mit den Arbeitszeiten.
00:36:20: Das kann man sehr gut machen und bin auch gespannt wo es nächstes Jahr hingehen
00:36:25: wird.
00:36:25: Danke für den Tipp!
00:36:26: Gute Idee.
00:36:27: Wir kommen zum Ende.
00:36:28: wir haben rein theoretisch sogar ein bisschen schon überzogen Hat großen Spaß gemacht liebe Christiane war ein tolles Gespräch Vielen Dank.
00:36:35: das du da warst hat wirklich großen spaß gemacht.
00:36:38: mir auch vielen dank.
00:36:40: gerne so und jetzt Danke Ihnen da draußen fürs dabei sein.
00:36:46: Ich bin noch ganz bei dir, kann mir kaum lösen wie jetzt für mein Intro!
00:36:49: Wir hören uns ja bald wieder bei der Business Spätzle mit neuen Gästen, neuen Tipps und neuen Geschichten.
00:36:56: und damit tschüss nochmal Christiane und euch da draußen ein Adele bis zum nächsten Mal hier bei uns bei den Business Spätzeln.
00:37:05: Tschüss!